Wie fischertechnik den Besuch auf der Mess’ ersetzt (Teil 3: Transformer).

Autoscooter und Achterbahn können bei zart besaiteten Besuchern schon mal Schwindel oder "Jetzt reichts"-Gefühle verursachen. Wer es allerdings darauf anlegt, die Grenzen des wohligen Nervenkitzels signifikant und nachhaltig zu überschreiten, der setze sich in einen Transformer - und sollte in den drei vorausgegangenen Stunden besser nichts Essbares zu sich genommen haben; das Ergebnis könnte sonst... Weiterlesen →

Warum ein fischertechniker in Sinsheim gewesen sein muss.

Nun, die erste Antwort ist geradezu offensichtlich: Weil in Sinsheim das Technikmuseum steht. Die Ausstellung, 1981 auf Initiative des Unternehmers Eberhard Layher von Sammlern gegründet, beherbergt heute auf einer Fläche von über 50.000 m² etwa 3.000 Exponate - Flugzeuge, Oldtimer, Lokomotiven, Rennwagen, Motorräder, Traktoren, Panzer, Orchestrien. Ein Augenschmaus für Technik-Fans: Da ist stundenlanges Detail-Inspizieren möglich,... Weiterlesen →

Was es mit dem Antikythera-Mechanismus auf sich hat.

Einer der größten archäologischen Sensationsfunde des vergangenen Jahrhunderts war ein im Jahr 1900 von Schwammtauchern vor der griechischen Insel Antikythera entdecktes Schiffswrack, dessen Untergang anhand der in der Ladung gefundenen Münzen auf die Zeit zwischen 86 und 67 v.Chr. datiert werden konnte. Es enhielt nicht nur zahlreiche außergewöhnlich kunstvolle Statuen, sondern auch eine zu einem... Weiterlesen →

Wo man 98 Seiten geballtes fischertechnik-Knowhow herbekommt.

Heute morgen ist sie erschienen - die 17. Ausgabe der fischertechnik-Fachzeitschrift ft:pedia, herausgegeben von Fans für Fans. Diesmal umfasst das "Werk" 15 Beiträge von 13 Autoren - zusammen 98 Seiten, ein kleines Buch. Schon die Inhaltsübersicht macht "Appetit auf mehr": Mini-Modelle (Teil 7): Hovercraft fischertechnik auf Holzschienen Pistenbully Consul, the Educated Monkey Die Rechenmaschine Die... Weiterlesen →

Wie sich die Grenzen des fischertechnik-Systems dehnen lassen.

Jedes System hat seine Grenzen. Das gilt auch für fischertechnik, wenn man hier die Grenzen auch meist erst mit ziemlich ausgefuchsten Problemstellungen erreicht. Und oft findet man selbst an der Grenze noch eine Lösung mit fischertechnik-Standardbausteinen - deren Eleganz allerdings Wünsche offen lassen kann. Ein paar Beispiele: Versucht man, eine um 360° drehbare Modellkomponente (Leuchtturm,... Weiterlesen →

Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 7).

Es erschien Mitte der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und eroberte die Herzen (zig)tausender (späterer) deutscher Ingenieure - das (Lebens-)Werk von Artur Fürst (1880-1926). "Das Weltreich der Technik" nannte er die vier Bände, mit denen der studierte Maschinenbauer und Elektroingenieur verständlich, anschaulich und kompakt Technikgeschichte und das technische Wissen seiner Zeit einer breiten Leserschaft zugänglich... Weiterlesen →

Wie Sieger aussehen.

So sehen Sieger aus - Platz zwei und Platz fünf erreichten die beiden fischertechnik-Teams der Robotik-AG des Scheffelgymnasiums in Lahr beim RoboCup-Qualifikationsturnier in Vöhringen am 07.-08.03.2015 in der Soccer-League - und qualifizierten sich damit für den Deutschland-Cup in Magdeburg. In Magdeburg erreichten sie dann am 24.-26.04.2015 einen sensationellen dritten Platz mit ihren Fußballrobotern - wir... Weiterlesen →

Was fischertechnik von den Amerikanern lernen kann.

Die Plattform TED ("Ideas worth spreading") beweist es Tag für Tag - und wer schon einmal eine amerikanische Konferenz besucht hat, hat es zweifellos live erlebt: Viele Amerikaner (und amerikanische Ingenieure) sind begnadete Redner. Über die Gründe mag man streiten - sicher ist, dass sie das ebensowenig in die Wiege gelegt bekommen haben wie deutsche... Weiterlesen →

Warum ein Logik-Gatter aus fischertechnik auch ohne Strom funktioniert.

Wer heute eine elektronische Schaltung baut, kommt um ICs mit Logik-Gattern kaum herum. In der Technischen Informatik gehören Logik-Gatter zum Grundlagenwissen, und man lernt sie über KV-Diagramme zu vereinfachen. Alles hübsch abstrakt und in logischen Formeln verpackt - und dann kommt irgendwann der Praxis-Schock: auch "digitale Elektronik" hat Laufzeiten, und es kommt zu Hazards -... Weiterlesen →

Wie man das fischertechnik Dark Age überwindet.

In der Zeit zwischen dem Untergang des weströmischen Reiches (ca. 480 n.Chr.) und der aufkeimenden Renaissance (Mitte des 15. Jahrhunderts) liegt das Dark Age. In dieser Zeit verfielen in Westeuropa viele zivilisatorische Errungenschaften, wie z.B. die gepflasterten römischen Straßen - sodass man Wagen wieder durch Pferde ersetzte. Mit der Christianisierung und der Verfolgung von Häretikern... Weiterlesen →

Wie ein fischertechniker einem Tischtennisball das Schweben beibringt.

Wer das Mathematikum in Gießen besucht hat, kennt den faszinierenden Strömungsversuch: Ein Wasserball "schwebt" in dem Luftstrom eines Gebläses. Ein Experiment, das sich inzwischen in zahlreichen technischen Mitmachmuseen findet - und immer wieder beeindruckt. Dass der Versuchsaufbau im Kleinen auch mit einem Tischtennisball gelingt, kann man im Technikmuseum in Sinsheim in der ständigen Sonderschau der... Weiterlesen →

Wie weit fischertechnik vor 32 Jahren seiner Zeit voraus war.

Ein Zufallsfund eines fischertechnik-Fans setzte mich auf die Spur. Im Jahr 1983 brachte die Firma Economatics aus Sheffield in Großbritannien einen Roboter-Bausatz namens "BBC Buggy" (Listenpreis: £164,35) auf den Markt. Der Roboter wurde von zwei Schrittmotoren angetrieben; die Steuerung erfolgte über ein Interface der Firma Economatics, das via Breitbandkabel am User-Port des BBC Micro angeschlossen... Weiterlesen →

Wie formvollendete Funktion mit fischertechnik gelingen kann.

Wer fischertechnik aus seiner Jugend kennt, denkt nur selten an formschöne Flitzer - sondern eher an funktional überlegene Konstruktionen, deren Design-Ästhetik in erster Linie dem kindlichen Vorstellungsvermögen entsprang. Das tat der Liebe natürlich keinen Abbruch - was fängt man auch mit formvollendetem, aber funktionalversagendem Spielzeug an? Dass die Abzüge in der Modellästhetik wohl weniger dem... Weiterlesen →

Wo es Schnupperkurse für angehende fischertechniker gibt.

Die Konstruktion eigener Modelle mit fischertechnik macht besonders viel Spaß mit Gleichgesinnten. Wie aber findet man fischertechniker in seiner Umgebung? Helfen können dabei "Schnupperkurse", die z.B. von verschiedenen Initiativen, Hochschulen und Volkshochschulen angeboten werden, meist als Ferienprogramm für Schülerinnen und Schüler. Einsteigern können sie auch als Test dienen, ob man sich für die (nicht ganz... Weiterlesen →

Warum man für einen Klinostaten fischertechnik braucht.

Äh - einen was? Ein Klinostat ist ein Gerät, mit dem sich die Wirkung der Schwerkraft auf Pflanzen erforschen lässt. Biologen forschen mit solchen Geräten. Dabei wird durch eine Rotation eine einseitige "Schwerkraft-Reizung" ausgelöst. Historische Klinostaten spießten dazu Pflanzen auf eine Stange und versetzten sie mit einem Elektromotor in Drehung. Nun würde man annehmen, dass Forscher... Weiterlesen →

Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 4).

Im Jahr 1977 erhielten Wolfgang Back (bekannt vom WDR Computerclub) und Erich Heimann von den fischer-Werken den Auftrag, ein Buch über Erfindungen zu schreiben, veranschaulicht mit fischertechnik-Modellen. Die Geschichte der Entstehung des Büchleins erzählt Wolfgang Back fast 30 Jahre später am 18.02.2004 in seinem Blog: Es muss eine eindrucksvolle Zeit gewesen sein, die er während... Weiterlesen →

Wie man „Ingenieur“ lernen kann.

Der Begriff "Ingenieur" entstammt dem Lateinischen: ingenium ist die Begabung, das Talent, die Fähigkeit - nicht umsonst beinhaltet es das Wort genius, den etymologischen Ursprung des Genies, eines Menschen mit "überragender schöpferischer Kraft". Heute verstehen wir unter einem Ingenieur einen "Fachmann auf technischem Gebiet mit theoretischer Ausbildung" (Wikipedia). Erst seit etwa 300 Jahren ist der... Weiterlesen →

Warum (mehr) fischertechniker beim RoboCup starten müssen.

Seit 1997 tragen Robotik-Forscher den internationalen "RoboCup" aus. Zwar umfasst der Wettbewerb inzwischen zahlreiche Disziplinen - dennoch gilt nach wie vor die ursprüngliche Zielsetzung: Im Jahr 2050 soll ein Roboter-Team den dann 'amtierenden' Fußballweltmeister schlagen. Um den Robotik-Nachwuchs zu fördern, wird seit 2001 außerdem der RoboCupJunior ausgetragen, in dem Schüler im Alter von 10-19 Jahren... Weiterlesen →

Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 3).

Von Brian Bolt stammt ein Lehr(er)büchlein mit einer ungewöhnlichen Einführung in die technische Mechanik - "Mathematics meets Technology", Cambridge University Press 1991 (im Nachdruck erhältlich bei Amazon, 21 €). Im Zentrum stehen technische Mechanismen - Getriebe, Viergelenkketten, Flaschenzug, Sperren, Hemmungen, Hydraulik -, deren Nutzen und Funktionsweise an praktischen Anwendungen illustriert werden (Schaltgetriebe, Garagentor, Briefwaage, Schreibtischlampengestänge,... Weiterlesen →

Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 2).

Im Verlag Dorling Kindersley, bekannt für opulente Bildbände zu moderaten Preisen, sind zwei Highlights für die fischertechniker-Bibliothek erschienen. Beide herausgegeben von Adam Hart-Davis, einem Fernsehjournalisten der BBC - und Technikhistoriker im Herzen. Fangen wir mit dem ersten an - 2009 erschienen, aber bereits heute nicht einmal mehr auf der Webseite von Dorling Kindersley zu finden:... Weiterlesen →

Wie fischertechnik-Kugeln die Zeit anzeigen können.

Die Idee einer "Kugeluhr" stammt wahrscheinlich von dem Amerikaner Harley Mayenschein, der in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Wisconsin erste Kugeluhren baute und am 07.03.1978 das US-Patent Nr. 4.077.198 für seine Konstruktion erteilt bekam. Unter anderem konstruierte er eine solche Bahn für Bowling-Kugeln - eine Touristenattraktion in den 80er Jahren in dem kleinen... Weiterlesen →

Wie mit fischertechnik eine historische Weltneuheit gelingt.

fischertechnik ist wie gemacht für Weltneuheiten - nicht umsonst entstammt es dem Geist des größten lebenden Erfinders der Welt, Artur Fischer. Und immer wieder einmal ist es ein fischertechnik-Prototyp, der für ein Patent Modell steht. Aber da gibt es noch eine andere Sammlung von Weltneuheiten, die nicht auf Patente zielt, sondern technische Erfindungen der Vergangenheit... Weiterlesen →

Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 1).

Die Welt um uns herum ist voller Technik, die zum Nachbau mit fischertechnik anregt: Baumaschinen, Schienenfahrzeuge, Brücken oder Fahrgeschäfte. Undenkbar auch, dass sich im eigenen Haushalt kein technisches Gerät finden ließe, dass ein Vorbild für ein fischertechnik-Modell abgäbe: Ventilator, Fahrrad, Taschenlampe, Rührmaschine, CD-Spieler, Garagentor, Wagenheber - Anregungen, wohin man auch blickt. Gelegentlich aber mag der... Weiterlesen →

Wieso ein fischertechniker in Mannheim gewesen sein muss.

Musste man in meiner Jungend noch nach München reisen, um ein vernünftiges Technik-Museum zu besuchen, gibt es heute einige weitere solcher fantastischen Orte der Inspiration. Einen davon findet man in Mannheim - im "Landesmuseum für Technik und Arbeit", dessen Titel zunächst eher an ein verstaubtes Heimatmuseum denken lässt als ein Kleinod der Technikfaszination. Daher heißt... Weiterlesen →

Wozu eine Schwebefähre einen fischertechniker inspiriert.

Eine besonders faszinierende Art der Flussüberquerung bietet die "Schwebefähre" - eine an Seilen hängende "Fähre", die mit ihrer Ladung wenige Meter über der Wasseroberfläche unter einer Brücke auf die andere Flussseite "schwebt". Berühmt war die Schwebefähre von Nantes, fertiggestellt im Jahr 1903, die 1958 unter Protesten der Bevölkerung abgebaut wurde. Ein Modell der Fähre kann... Weiterlesen →

Welch wundervoll nutzlose Maschine sich mit fischertechnik konstruieren lässt…

Vor nicht allzu langer Zeit berichtete das Wall Street Journal in seiner Ausgabe vom 12.03.2013 über die Geschichte der "Useless Machine": Der (inzwischen emeritierte) Informatik-Professor Marvin Minsky (MIT) konstruierte 1952 eine Maschine, die sich selbst ausschaltete, und nannte sie "Ultimate Machine" (hier ein Interview mit Minsky darüber). Begeistert baute sein Doktorvater, Claude Shannon, Varianten mit... Weiterlesen →

Wie eine Viergelenkkette fischertechnik-Modelle laufen lässt.

Das Viergelenk (oder die Viergelenkkette) - vier starre Elemente, die an den Enden paarweise über ein Gelenk miteinander verbunden sind - bildet eine Gelenkkette mit der kleinsten Anzahl an Kettengliedern, die noch eine Bewegung erlauben. Je nach dem, welche Gelenke festgehalten und welche Elemente über das Gelenk hinaus verlängert werden, erhält man andere Funktionen. Tatsächlich... Weiterlesen →

Wie man mit fischertechnik die Ewigkeit simuliert.

Der US-amerikanische "Maschinen-Künstler" Arthur Ganson installierte Anfang des Jahrtausends eine "Machine with Concrete" aus 12 hintereinandergeschalteten Untersetzungen 1:50 (Schnecke auf Zahnrad), die von einem Gleichstrommotor mit 200 U/min angetrieben werden - und verschraubte das letzte Zahnrad in einen Granitblock. Wer ein wenig nachrechnet, versteht schnell, warum das kein Problem darstellt - und was die Konstruktion... Weiterlesen →

Wie man eine fischertechnik-Hubbrücke baut.

Für den Bau von (vor allem beweglichen) Brücken ist fischertechnik geradezu prädestiniert. Das zeigt schon ein Blick in den fischertechnik-Hobby-Band 1-3 aus dem Jahr 1973, der auf den Seiten 56-79 zahlreiche fischertechnik-Hub-, Dreh- und Klappbrücken vorstellt und deren Funktionsprinzip erläutert. Auch die wunderbaren Fan-Modelle wie z. B. die Tower Bridge zeigen, was mit fischertechnik möglich... Weiterlesen →

Wie man mit fischertechnik einen Schwingförderer konstruiert.

Fördergut kann man auf sehr unterschiedliche Weise in die gewünschte Richtung bewegen. Klassisch sind Förderbänder, die aber kleingranulares Fördergut an den Rändern verlieren können. Einfach sind Rutschen, bei denen die Schwerkraft einem die Arbeit abnimmt. Mechanische Schieber können das Fördergut sogar eine Rampe hinaufbewegen. Wagen oder Aufzüge können das Fördergut in Einheiten transportieren. Eine horizontale... Weiterlesen →

Wie fischertechnik beim Rechnen(lernen) hilft.

Im "Mitmach-Bereich" des Bonner Arithmeums findet sich auch ein Educated Monkey - eine Multiplikations-Rechenhilfe aus dem Jahr 1916. Das Funktionsprinzip ist simpel - die Füße des kleinen Blech-Affen werden so eingestellt, dass sie auf die beiden Faktoren (1-12) zeigen - und die über eine Schermechanik verbundenen Hände zeigen dabei automatisch das Multiplikationsergebnis an. Unser Jüngster,... Weiterlesen →

Warum Bonn einem fischertechniker eine Reise wert sein sollte.

In Bonn gibt es die Museumsmeile - bestehend aus dem Naturkundemuseum Koenig (ein Klassiker), einer Außenstelle des Deutschen Museums (kein Vergleich mit dem Original in München...) und, als Teil der Entschädigungen für den Verlust des Hauptstadtstatus', dem Haus der Geschichte, dem Kunstmuseum Bonn und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. Alles zweifellos Museen, die einen... Weiterlesen →

Wie fischertechnik Boden gut gemacht hat.

Keine Frage: Lego Technik hat fischertechnik in den vergangenen Jahren bei den Verkaufszahlen den Rang abgelaufen. Das mag auch an der sinkenden Präsenz von fischertechnik im Einzelhandel liegen - war aber vor allem der erfolgreichen Modellpolitik und dem intelligenten Marketing von Lego geschuldet, wie die tolle, schon 2003 gestartete "For Men"-Kampagne, die die neuen Modelle... Weiterlesen →

Wo man die „fischertechnik-Club-Modelle“ findet.

In den "Club-Nachrichten", heute neudeutsch "FanClub-News" genannt, erschienen seit 1969 zahlreiche Modellvorschläge - und Bauanleitungen. Heute finden sich die alten Ausgaben der Club-Nachrichten und die Clubmodelle zum Download in der ft-Datenbank der fischertechnik-Community. In der ft:pedia 4/2011 erschien eine Übersicht aller Clubmodelle inklusive aller Modellvorschläge der Club-Nachrichten - eine große Hilfe, wenn man neue Modellideen... Weiterlesen →

Wie man die richtigen fischertechnik-Statikstreben auswählt.

Wer sich mit den fischertechnik-Statikbauteilen an eigene Konstruktionen wie bspw. eine Brücke wagt, wird schnell auf die Schwierigkeit stoßen, die passende Statikstrebe für einen gegebenen Abstand zu finden. Das ist mitunter nicht so einfach, da sich die Statikstreben teilweise nur um wenige mm in der Länge unterscheiden. Erwischt man die falsche, steht die Konstruktion schnell... Weiterlesen →

Wie man ein Malteserkreuzgetriebe mit fischertechnik konstruiert.

Ein Malteserkreuzgetriebe (auch Sternradgetriebe genannt) ist eine elegante Möglichkeit zur Realisierung eines mechanischen Schrittwerks. Dabei wird eine kontinuierliche Drehbewegung in eine schrittweise Drehbewegung umgewandelt, unterbrochen von gleichlangen Pausen. Das Haupteinsatzgebiet dieses Getriebes waren Filmprojektoren (für die jüngeren Leser: so nannte man Geräte, mit denen man hintereinander auf Zelluloid "fotografierte" Bilder mit einer Geschwindigkeit von typischerweise... Weiterlesen →

Wie man fischertechnik-Fahrzeuge federt.

Wer seine fischertechnik-Fahrzeuge elegant über unebenes Gelände steuern möchte, kommt um eine Federung nicht herum: alles andere führt zu Gehoppel. Die fischertechnik-Spiralfedern aus Kunststoff sind da nicht immer eine Hilfe, denn sie lassen sich nicht sauber führen. Und die "Kugelschreiberfedern" über einer Rast- oder Metallachse haben eine zu geringe Federkraft. Da bleibt nur der Blick... Weiterlesen →

Wie man fischertechnik-Raupenfahrzeuge antreibt.

Der Antrieb eines Raupenfahrzeugs ist eine besondere Herausforderung. Die intuitive Lösung "jede Raupenkette bekommt einen eigenen Motor" ist konstuktiv einfach, aber im Ergebnis wenig befriedigend: wer es einmal versucht hat, der weiß, wie schwierig es ist, mit zwei unabhängig angetriebenen Raupenketten eine Geradeausfahrt hinzubekommen. Immerhin unterstützt fischertechnik diese Lösung in der IR-Fernsteuerung: Schiebt man den... Weiterlesen →

Wo der Bekanntheitsgrad von fischertechnik noch zu wünschen übrig lässt.

Der Generation der (West-) Deutschen, die heute in ihren besten Jahren sind, ist fischertechnik aus ihrer Kindheit wahrscheinlich sogar besser bekannt als Lego. Das Verschwinden von fischertechnik aus dem Einzelhandel (gepaart mit dem kontinuierlichen Verschwinden des Spielwaren-Einzelhandels als solchem) mag bei vielen den Eindruck hinterlassen haben, dass es fischertechnik schon längst nicht mehr gibt. Aber... Weiterlesen →

Wie sich fischertechnik in der Ausbildung einsetzen lässt.

Schon in den 80er Jahren hat fischertechnik eine "zweite Produktlinie" entwickelt, die mit 24V-Elektronik arbeitet - und sich direkt an ein professionelles Steuerungssystem wie z. B. eine Siemens SPS anschließen lässt. Diese (nicht ganz billigen) Trainingsmodelle können in der Aus- und Weiterbildung an Steuerungssystemen eingesetzt werden und ermöglichen es, komplexe Steuerungen an Prototyp-Modellen aus fischertechnik... Weiterlesen →

Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 7: Endliche Automaten).

Endliche Automaten sind ein zentrales Konzept der Informatik. Darunter wird eine Modellierung eines Systems durch eine endliche Zahl von Zuständen verstanden. Übergänge von einem Zustand in einen anderen werden von (äußeren) Bedingungen ausgelöst und in der Regel von einer Aktion begleitet. Endliche Automaten haben bei der Entwicklung von Compilern ('Übersetzern') für Computersprachen eine zentrale Rolle... Weiterlesen →

Welche Möglichkeiten es gibt, ein fischertechnik-Fahrzeug zu lenken.

Die Gestaltung der Lenkung hat wesentlichen Einfluss auf die Manövrierbarkeit eines Fahrzeugs - Lenkradius, Leichtgängigkeit und Steuerbarkeit des Lenkeinschlags hängen direkt von der mechanischen Konstruktion ab. Zu Zeiten des (vierrädrigen) Pferdekarrens herrschte die Drehschemellenkung vor. Dabei wurde die lenkbare Vorderachse mittig am Wagen drehbar gelagert. Nachteile der (einfach zu konstruierenden) Drehschemellenkung: beide Räder haben beim... Weiterlesen →

Wie man mit fischertechnik Raupenfahrzeuge konstruiert.

Raupenfahrzeuge (Pistenraupen, Panzer, Planierraupen) sind gar nicht so alt, wie man vielleicht vermutet - erst vor gut einhundert Jahren, im Jahr 1907, ließ der Amerikaner Benjamin Holt (1849-1920) seine "Traction Engine" patentieren. Mit diesem Patent legte er die Grundlage für die spätere Caterpillar Corp., noch heute einer der führenden Hersteller von (insbesondere Raupen getriebenen) Baumaschinen.... Weiterlesen →

Wie fischertechnik den Besuch auf der Mess‘ ersetzt (Teil 2: Autoscooter).

Die Hauptattraktion auf der jährlichen Mess' waren in meiner Kindheit nicht die Fahrgeschäfte (Achterbahn, Freefall-Tower oder Karusselle), sondern - der Autoscooter. Mit Vollgas gegen andere Scooter bumpen, das war ganz nach meinem Geschmack. Theoretisch konnte man das Feeling auch damals schon nach Hause holen: mit dem Clubmodell 3/4-1978. Außer fischertechnik-Teilen benötigte man lediglich etwas Hasendraht... Weiterlesen →

Wie fischertechnik die Spielhalle ersetzt.

Im letzten Jahr meiner Grundschulzeit (lange ist es her) bekam einer meiner Klassenkameraden von seinem Vater einen ausgedienten, aber funktionsfähigen Flipper-Automaten geschenkt - wahrscheinlich aus erzieherischen Motiven: Wer zu Hause kostenlos flippern kann, mag er sich gesagt haben, wird sein Geld wohl nicht so bald in einer Spielhalle verprassen. Darüber machten wir uns wenig Gedanken... Weiterlesen →

Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 5: Parallele Prozesse).

Eine der für mich beeindruckendsten Entdeckungen waren die parallelen Prozesse in ROBO Pro. Während meines Informatik-Studiums (ok, schon eine Weile her...) waren Transputer von INMOS eine gefeierte Innovation: Mit der Programmiersprache Occam ließen sich mit ihnen Programmabläufe komplett parallelisieren; sie "synchronisierten" sich über Kanäle (Channels), über die sie Nachrichten (Werte) austauschen konnten. Der zentrale Nachteil... Weiterlesen →

Welche Neuigkeiten fischertechnik 2015 auf den Markt bringen wird.

Normalerweise herrscht über die Neuheiten aus Waldachtal bis zur Nürnberger Spielwarenmesse im Februar strengstes Stillschweigen - und um so lauteres Spekulieren in den Fan-Foren. Diesmal aber konnte oder wollte fischertechnik nicht bis Februar warten und verriet schon am 19.12.2014 in einer Pressemitteilung, was in knapp zwei Monaten der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird. Nicht unerwartet knüpft... Weiterlesen →

Wie fischertechnik den Besuch auf der Mess‘ ersetzt (Teil 1: Achterbahn).

Achterbahnen sind nicht jedermanns Sache - aber ohne Frage faszinierend anzusehen und kleine technische Wunderwerke. Kein Wunder, dass sie auch auf fischertechniker geradezu "magnetische" Anziehungskraft ausüben. Eines der beeindruckendsten Modellentwicklungen der vergangenen Jahre war denn auch eine Achterbahn - der Megacoaster firestorm von Christian Knobloch. Ein gutes Jahr hatte Christian - damals gerade 15 Jahre... Weiterlesen →

Warum Roboter etwas Großartiges sind.

Roboter verändern die Welt. Schritt für Schritt übernehmen sie nicht mehr nur stupide Steuerungsaufgaben, die sie wesentlich präziser erledigen, als ein Mensch das könnte - sondern interagieren mit Menschen und vollbringen Leistungen, die noch vor wenigen Jahren niemand einer Maschine zugetraut hätte. Beeindruckend, was beispielsweise ein Flexpicker von ABB zu Stande bringt: Roboter können heute... Weiterlesen →

Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 4: Operatoren und Funktionen).

Eine Besonderheit von ROBO Pro sind die Operatoren. Sie verarbeiten Variablen und Eingabewerte unabhängig vom Programmfluss - und berechnen quasi parallel Ein- oder Ausgabeparameter. Dabei stehen zahlreiche Funktionen zur Auswahl: Arithmetische Operationen, Binäroperationen, Logische Operationen, Vergleiche - für Ganze Zahlen und Fließkommazahlen, und für bis zu 24 Eingabeparameter (Abb.). Der Datenfluss zwischen Variablen, Operatoren und... Weiterlesen →

Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 3: Anzeige- und Steuerelemente).

Eingebettete Systeme wie die fischertechnik Controller verfügen über keine vernünftige Benutzerschnittstelle. Gedacht für Steuerungen kommen Controller im Betrieb in der Regel auch ohne aus: ein Aufzug interagiert nur über Sensoren (z. B. Tasten), eine Motorsteuerung benötigt höchstens eine Datenschnittstelle für die Fehlerdiagnose. Was im Betrieb die hohe Integration in eine Anlage eher fördert, kann während... Weiterlesen →

Was der Tagebau mit fischertechnik zu tun hat.

Zu den faszinierendsten fischertechnik-Modellen meiner Kindheit zählte der Braunkohlebagger, den ich eines Tages in meinem Lieblingsspielwarenladen als Club-Modell 3-1974 entdeckte - und ein Weihnachten und mehrere fischertechnik-Kästen später begeistert nachbaute. Erst sehr viele Jahre später hatte ich Gelegenheit, ein solches Ungetüm in echt und bei der Arbeit zu sehen - es war noch beeindruckender, als... Weiterlesen →

Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 2: Koppelung, Simulator).

ROBO Pro kann nicht nur einen einzelnen Controller steuern, sondern gleich mehrere - beim TX Controller sind es maximal neun: ein Master und bis zu acht Slaves. Die TX Controller werden dafür über die EXT-Schnittstellen mit dem mitgelieferten sechspoligen Flachbandkabel miteinander verbunden (EXT2 an EXT1); die Kommunikation zwischen den Controllern erfolgt mit dem seriellen RS485-Protokoll.... Weiterlesen →

Was es mit dem ‚mechanischen Alphabet‘ auf sich hat.

Die Systematisierung des Wissens in der technischen Mechanik reicht historisch bis in die vorchristliche Zeit zurück. Leider sind aus dieser Zeit nur wenige schriftliche Werke erhalten; viele gingen wahrscheinlich beim Brand der legendären Bibliothek von Alexandria und während der späteren Herrschaft der Römer für immer verloren, darunter auch große Teile des Wissens der Griechen. Einen... Weiterlesen →

Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 1: Kommandos, Strukturelemente).

Die grafische Entwicklungsumgebung ROBO Pro, mit der alle fischertechnik-Controller programmiert werden können, hat eine sehr lange Geschichte. Sie ist hervorgegangen aus "Lucky Logic for Windows" (LLWin), mit der schon in den 90er Jahren fischertechnik-Interfaces gesteuert werden konnten. Eine ROBO Pro-Lizenz liegt dem fischertechnik-Kasten 'Robotics TXT Discovery Set' bei, kann aber auch separat erworben werden (UVP:... Weiterlesen →

Wie man mit fischertechnik konstruiert, wenn man gerade keine Teile zur Hand hat.

[Zuletzt aktualisiert am 06.01.2022] Stell Dir vor, Dich überkommt eine Inspiration oder die Lust auf eine fischertechnik-Konstruktion - und Du bist unterwegs und hast keine Bausteine zur Hand! (Kann man sich etwas Schrecklicheres vorstellen? Dagegen verblassen sogar die "Versuchungen des heiligen Antonius" von Hiernoymus Bosch...) fischertechnik-Entzugserscheinungen dieser und ähnlicher Art mindert der fischertechnik Designer, ein... Weiterlesen →

Wie ein Hubschrauber lenkt.

Gar keine so einfache Frage, die mein Sohn mir da gestellt hatte - wie lenkt bloß ein Hubschrauber? Nicht mit dem Heckrotor, das war uns schnell klar - denn der verhindert ja nur, dass sich statt des Rotors der Rumpf um sich selbst dreht. Wie aber dann? Die Suche nach der Antwort auf diese Frage... Weiterlesen →

Warum es einfach sein kann, eine Dampfmaschine zu erklären.

Die Erfindung, besser vielleicht Entwicklung der Dampfmaschine vor etwa 300 Jahren war ein Wendepunkt der Menschheitsgeschichte: Das erste Mal gelang es, ortsunabhängig Energie für den Antrieb von Maschinen zu erzeugen, ohne dafür Tiere oder Menschenkraft einzusetzen. War man zuvor auf Ochsen, Pferde oder ein fließendes Gewässer angewiesen, genügten nun Wasser und Brennmaterial. Auch wenn der... Weiterlesen →

Wie man einen Elektromotor baut.

Auf einmal steht er wieder im Zentrum des Interesses: der Elektromotor. Zwar gelang seine Erfindung vor fast 200 Jahren - aber mit der Ausrufung des Zeitalters der "Elektromobilität" bekommt er eine ganz neue Bedeutung. Auch fischertechnik-Modelle erfordern (schon immer, zumindest früher oder später) Elektromotoren. Überall kommt er aber schön verpackt daher; seine Funktionsweise ist daher... Weiterlesen →

Was man am Sternenhimmel sehen könnte.

Zwar bietet auch der Winter sternenklare Nächte - aber wenn die Weihnachtsbeleuchtung der Nachbarn die Nacht zum Tag macht, erkennt man davon wenig. Das schreckt einen Ingenieur natürlich nicht - denn das Himmelsbild lässt sich simulieren: mit einem Planetarium (oder "Orrery"), wie schon vor über 200 Jahren. Ein wunderschönes fischertechnik-Planetarium, das die Bahnen von Merkur,... Weiterlesen →

Weshalb Physik-Kenntnisse helfen können, die fischertechnik-Sammlung zu erweitern.

Im vergangenen Jahr startete der Wettbewerb "Physik im Advent" - ein "Aufgaben-Adventskalender", ersonnen und entwickelt von Physikern der Universität Göttingen. Die Aufgaben bestehen aus Experimenten mit (mehr oder weniger) Alltagsgegenständen - können also auch durch "Selbstversuch" beantwortet werden. Einige von ihnen sind spektakulär; noch spektakulärer war die eine oder andere Erklärung, die am Folgetag nachgeliefert... Weiterlesen →

Wieso am Anfang … der Aufzug war.

Es war das Clubheft 1972-1, das in meiner Kindheit einen bleibenden Eindruck hinterließ. Auf der hinteren, äußeren Umschlagseite war das Modell eines Aufzugs abgebildet - mit Stockwerks- und Richtungsanzeige, Schiebetüren, Ruftasten: das volle Programm. Zwei Jahre später erschien ein noch ausgefeilteres Aufzugs-Modell im fischertechnik-Industrieprogramm. Die Kästen und Teile meiner Kindheit reichten nie, um das Modell... Weiterlesen →

Was aus den fischertechnik-Club-Nachrichten geworden ist.

fischertechnik-Fans in den besten Jahren werden sich an sie erinnern: die fischertechnik-Club-Nachrichten (hier als pdf-Scan zum Download), die von 1968 bis 1979 viermal jährlich erschienen - und jedesmal die Herzen junger fischertechniker höher schlagen ließen. Sie enthielten Modellfotos, Tipps & Tricks, Hintergrundwissen und gelegentlich eine Bauanleitung für ein "Clubmodell". Nach einigen Unterbrechungen nahm fischertechnik 1988... Weiterlesen →

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