[Zuletzt ergänzt am 24.03.2023] Wer das Mathematikum in Gießen besucht hat, kennt den faszinierenden Strömungsversuch: Ein Wasserball "schwebt" in dem Luftstrom eines Gebläses. Ein Experiment, das sich inzwischen in zahlreichen technischen Mitmachmuseen findet - und immer wieder beeindruckt. Dass der Versuchsaufbau im Kleinen auch mit einem Tischtennisball gelingt, kann man im Technikmuseum in Sinsheim in... Continue Reading →
Wie weit fischertechnik vor 32 Jahren seiner Zeit voraus war.
Ein Zufallsfund eines fischertechnik-Fans setzte mich auf die Spur. Im Jahr 1983 brachte die Firma Economatics aus Sheffield in Großbritannien einen Roboter-Bausatz namens "BBC Buggy" (Listenpreis: £164,35) auf den Markt. Der Roboter wurde von zwei Schrittmotoren angetrieben; die Steuerung erfolgte über ein Interface der Firma Economatics, das via Breitbandkabel am User-Port des BBC Micro angeschlossen... Continue Reading →
Wie formvollendete Funktion mit fischertechnik gelingen kann.
Wer fischertechnik aus seiner Jugend kennt, denkt nur selten an formschöne Flitzer - sondern eher an funktional überlegene Konstruktionen, deren Design-Ästhetik in erster Linie dem kindlichen Vorstellungsvermögen entsprang. Das tat der Liebe natürlich keinen Abbruch - was fängt man auch mit formvollendetem, aber funktionalversagendem Spielzeug an? Dass die Abzüge in der Modellästhetik wohl weniger dem... Continue Reading →
Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 5).
Der erste im Verlag Dorling Kindersley erschienene, von Adam Hart-Davis herausgegebene Bildband steht bereits im Regal. Jetzt folgt der angekündigte zweite - noch ist er im Buchhandel (für 36 €) erhältlich. Das Werk "Ingenieure - Auf den Spuren großer Erfinder und Konstrukteure" strukturiert die Geschichte der Technik nicht nach Disziplinen, sondern zeigt sie aus der... Continue Reading →
Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 4).
Im Jahr 1977 erhielten Wolfgang Back (bekannt vom WDR Computerclub) und Erich Heimann von den fischer-Werken den Auftrag, ein Buch über Erfindungen zu schreiben, veranschaulicht mit fischertechnik-Modellen. Die Geschichte der Entstehung des Büchleins erzählt Wolfgang Back fast 30 Jahre später am 18.02.2004 in seinem Blog: Es muss eine eindrucksvolle Zeit gewesen sein, die er während... Continue Reading →
Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 3).
Von Brian Bolt stammt ein Lehr(er)büchlein mit einer ungewöhnlichen Einführung in die technische Mechanik - "Mathematics meets Technology", Cambridge University Press 1991 (im Nachdruck erhältlich bei Amazon, 21 €). Im Zentrum stehen technische Mechanismen - Getriebe, Viergelenkketten, Flaschenzug, Sperren, Hemmungen, Hydraulik -, deren Nutzen und Funktionsweise an praktischen Anwendungen illustriert werden (Schaltgetriebe, Garagentor, Briefwaage, Schreibtischlampengestänge,... Continue Reading →
Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 2).
Im Verlag Dorling Kindersley, bekannt für opulente Bildbände zu moderaten Preisen, sind zwei Highlights für die fischertechniker-Bibliothek erschienen. Beide herausgegeben von Adam Hart-Davis, einem Fernsehjournalisten der BBC - und Technikhistoriker im Herzen. Fangen wir mit dem ersten an - 2009 erschienen, aber bereits heute nicht einmal mehr auf der Webseite von Dorling Kindersley zu finden:... Continue Reading →
Wie mit fischertechnik eine historische Weltneuheit gelingt.
fischertechnik ist wie gemacht für Weltneuheiten - nicht umsonst entstammt es dem Geist des größten lebenden Erfinders der Welt, Artur Fischer. Und immer wieder einmal ist es ein fischertechnik-Prototyp, der für ein Patent Modell steht. Aber da gibt es noch eine andere Sammlung von Weltneuheiten, die nicht auf Patente zielt, sondern technische Erfindungen der Vergangenheit... Continue Reading →
Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 8: I²C).
Das Inter-Integrated Circuit-Busprotokoll - kurz: I²C - wurde 1992 in der Version 1.0 spezifiziert. Entwickelt von Philips hatte es sich bereits in den 80er Jahren als serielles Protokoll für den Datenaustausch zwischen IC-gesteuerten Komponenten elektronischer Schaltungen bewährt - und war zu einem de facto-Standard geworden. Das Protokoll ist simpel: Ein "Master" kann über den Bus... Continue Reading →
Was ein fischertechniker im Bücherschrank stehen haben sollte (Teil 1).
Die Welt um uns herum ist voller Technik, die zum Nachbau mit fischertechnik anregt: Baumaschinen, Schienenfahrzeuge, Brücken oder Fahrgeschäfte. Undenkbar auch, dass sich im eigenen Haushalt kein technisches Gerät finden ließe, dass ein Vorbild für ein fischertechnik-Modell abgäbe: Ventilator, Fahrrad, Taschenlampe, Rührmaschine, CD-Spieler, Garagentor, Wagenheber - Anregungen, wohin man auch blickt. Gelegentlich aber mag der... Continue Reading →
Wie eine Viergelenkkette fischertechnik-Modelle laufen lässt.
Das Viergelenk (oder die Viergelenkkette) - vier starre Elemente, die an den Enden paarweise über ein Gelenk miteinander verbunden sind - bildet eine Gelenkkette mit der kleinsten Anzahl an Kettengliedern, die noch eine Bewegung erlauben. Je nach dem, welche Gelenke festgehalten und welche Elemente über das Gelenk hinaus verlängert werden, erhält man andere Funktionen. Tatsächlich... Continue Reading →
Wie man mit fischertechnik einen Schwingförderer konstruiert.
Fördergut kann man auf sehr unterschiedliche Weise in die gewünschte Richtung bewegen. Klassisch sind Förderbänder, die aber kleingranulares Fördergut an den Rändern verlieren können. Einfach sind Rutschen, bei denen die Schwerkraft einem die Arbeit abnimmt. Mechanische Schieber können das Fördergut sogar eine Rampe hinaufbewegen. Wagen oder Aufzüge können das Fördergut in Einheiten transportieren. Eine horizontale... Continue Reading →
Wie man die richtigen fischertechnik-Statikstreben auswählt.
Wer sich mit den fischertechnik-Statikbauteilen an eigene Konstruktionen wie bspw. eine Brücke wagt, wird schnell auf die Schwierigkeit stoßen, die passende Statikstrebe für einen gegebenen Abstand zu finden. Das ist mitunter nicht so einfach, da sich die Statikstreben teilweise nur um wenige mm in der Länge unterscheiden. Erwischt man die falsche, steht die Konstruktion schnell... Continue Reading →
Wie man ein Malteserkreuzgetriebe mit fischertechnik konstruiert.
[Zuletzt aktualisiert am 06.03.2023.] Ein Malteserkreuzgetriebe (auch Sternradgetriebe genannt) ist eine elegante Möglichkeit zur Realisierung eines mechanischen Schrittwerks. Dabei wird eine kontinuierliche Drehbewegung in eine schrittweise Drehbewegung umgewandelt, unterbrochen von gleichlangen Pausen. Das Haupteinsatzgebiet dieses Getriebes waren Filmprojektoren (für die jüngeren Leser: so nannte man Geräte, mit denen man hintereinander auf Zelluloid "fotografierte" Bilder mit... Continue Reading →
Wie man fischertechnik-Fahrzeuge federt.
Wer seine fischertechnik-Fahrzeuge elegant über unebenes Gelände steuern möchte, kommt um eine Federung nicht herum: alles andere führt zu Gehoppel. Die fischertechnik-Spiralfedern aus Kunststoff sind da nicht immer eine Hilfe, denn sie lassen sich nicht sauber führen. Und die "Kugelschreiberfedern" über einer Rast- oder Metallachse haben eine zu geringe Federkraft. Da bleibt nur der Blick... Continue Reading →
Wie man fischertechnik-Raupenfahrzeuge antreibt.
Der Antrieb eines Raupenfahrzeugs ist eine besondere Herausforderung. Die intuitive Lösung "jede Raupenkette bekommt einen eigenen Motor" ist konstuktiv einfach, aber im Ergebnis wenig befriedigend: wer es einmal versucht hat, der weiß, wie schwierig es ist, mit zwei unabhängig angetriebenen Raupenketten eine Geradeausfahrt hinzubekommen. Immerhin unterstützt fischertechnik diese Lösung in der IR-Fernsteuerung: Schiebt man den... Continue Reading →
Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 7: Endliche Automaten).
Endliche Automaten sind ein zentrales Konzept der Informatik. Darunter wird eine Modellierung eines Systems durch eine endliche Zahl von Zuständen verstanden. Übergänge von einem Zustand in einen anderen werden von (äußeren) Bedingungen ausgelöst und in der Regel von einer Aktion begleitet. Endliche Automaten haben bei der Entwicklung von Compilern ('Übersetzern') für Computersprachen eine zentrale Rolle... Continue Reading →
Welche Möglichkeiten es gibt, ein fischertechnik-Fahrzeug zu lenken.
Die Gestaltung der Lenkung hat wesentlichen Einfluss auf die Manövrierbarkeit eines Fahrzeugs - Lenkradius, Leichtgängigkeit und Steuerbarkeit des Lenkeinschlags hängen direkt von der mechanischen Konstruktion ab. Zu Zeiten des (vierrädrigen) Pferdekarrens herrschte die Drehschemellenkung vor. Dabei wurde die lenkbare Vorderachse mittig am Wagen drehbar gelagert. Nachteile der (einfach zu konstruierenden) Drehschemellenkung: beide Räder haben beim... Continue Reading →
Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 6: Debugging).
Wer programmiert, macht Fehler - nur mit viel Übung und Erfahrung gelingt es, ein (komplexeres) Programm auf Anhieb fehlerfrei zu schreiben. Zwar ist es immer empfehlenswert, erst nachzudenken und den Programmablauf auf Papier zu skizzieren, bevor man sich an die Tastatur setzt - dennoch ist es oft unvermeidlich, Fehler im Programm aufzustöbern (zu "debuggen"). Grundsätzlich... Continue Reading →
Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 4: Operatoren und Funktionen).
Eine Besonderheit von ROBO Pro sind die Operatoren. Sie verarbeiten Variablen und Eingabewerte unabhängig vom Programmfluss - und berechnen quasi parallel Ein- oder Ausgabeparameter. Dabei stehen zahlreiche Funktionen zur Auswahl: Arithmetische Operationen, Binäroperationen, Logische Operationen, Vergleiche - für Ganze Zahlen und Fließkommazahlen, und für bis zu 24 Eingabeparameter (Abb.). Der Datenfluss zwischen Variablen, Operatoren und... Continue Reading →
Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 3: Anzeige- und Steuerelemente).
Eingebettete Systeme wie die fischertechnik Controller verfügen über keine vernünftige Benutzerschnittstelle. Gedacht für Steuerungen kommen Controller im Betrieb in der Regel auch ohne aus: ein Aufzug interagiert nur über Sensoren (z. B. Tasten), eine Motorsteuerung benötigt höchstens eine Datenschnittstelle für die Fehlerdiagnose. Was im Betrieb die hohe Integration in eine Anlage eher fördert, kann während... Continue Reading →
Was es mit dem ‚mechanischen Alphabet‘ auf sich hat.
Die Systematisierung des Wissens in der technischen Mechanik reicht historisch bis in die vorchristliche Zeit zurück. Leider sind aus dieser Zeit nur wenige schriftliche Werke erhalten; viele gingen wahrscheinlich beim Brand der legendären Bibliothek von Alexandria und während der späteren Herrschaft der Römer für immer verloren, darunter auch große Teile des Wissens der Griechen. Einen... Continue Reading →
Wieso ROBO Pro eine tolle Entwicklungsumgebung ist (Teil 1: Kommandos, Strukturelemente).
Die grafische Entwicklungsumgebung ROBO Pro, mit der alle fischertechnik-Controller programmiert werden können, hat eine sehr lange Geschichte. Sie ist hervorgegangen aus "Lucky Logic for Windows" (LLWin), mit der schon in den 90er Jahren fischertechnik-Interfaces gesteuert werden konnten. Eine ROBO Pro-Lizenz liegt dem fischertechnik-Kasten 'Robotics TXT Discovery Set' bei, kann aber auch separat erworben werden (UVP:... Continue Reading →
Wie man mit fischertechnik konstruiert, wenn man gerade keine Teile zur Hand hat.
[Zuletzt aktualisiert am 06.01.2022] Stell Dir vor, Dich überkommt eine Inspiration oder die Lust auf eine fischertechnik-Konstruktion - und Du bist unterwegs und hast keine Bausteine zur Hand! (Kann man sich etwas Schrecklicheres vorstellen? Dagegen verblassen sogar die "Versuchungen des heiligen Antonius" von Hiernoymus Bosch...) fischertechnik-Entzugserscheinungen dieser und ähnlicher Art mindert der fischertechnik Designer, ein... Continue Reading →
Wie ein Hubschrauber lenkt.
Gar keine so einfache Frage, die mein Sohn mir da gestellt hatte - wie lenkt bloß ein Hubschrauber? Nicht mit dem Heckrotor, das war uns schnell klar - denn der verhindert ja nur, dass sich statt des Rotors der Rumpf um sich selbst dreht. Wie aber dann? Die Suche nach der Antwort auf diese Frage... Continue Reading →
Warum es einfach sein kann, eine Dampfmaschine zu erklären.
Die Erfindung, besser vielleicht Entwicklung der Dampfmaschine vor etwa 300 Jahren war ein Wendepunkt der Menschheitsgeschichte: Das erste Mal gelang es, ortsunabhängig Energie für den Antrieb von Maschinen zu erzeugen, ohne dafür Tiere oder Menschenkraft einzusetzen. War man zuvor auf Ochsen, Pferde oder ein fließendes Gewässer angewiesen, genügten nun Wasser und Brennmaterial. Auch wenn der... Continue Reading →
Wie man einen Elektromotor baut.
Auf einmal steht er wieder im Zentrum des Interesses: der Elektromotor. Zwar gelang seine Erfindung vor fast 200 Jahren - aber mit der Ausrufung des Zeitalters der "Elektromobilität" bekommt er eine ganz neue Bedeutung. Auch fischertechnik-Modelle erfordern (schon immer, zumindest früher oder später) Elektromotoren. Überall kommt er aber schön verpackt daher; seine Funktionsweise ist daher... Continue Reading →
Was man am Sternenhimmel sehen könnte.
Zwar bietet auch der Winter sternenklare Nächte - aber wenn die Weihnachtsbeleuchtung der Nachbarn die Nacht zum Tag macht, erkennt man davon wenig. Das schreckt einen Ingenieur natürlich nicht - denn das Himmelsbild lässt sich simulieren: mit einem Planetarium (oder "Orrery"), wie schon vor über 200 Jahren. Ein wunderschönes fischertechnik-Planetarium, das die Bahnen von Merkur,... Continue Reading →
Wieso am Anfang … der Aufzug war.
Es war das Clubheft 1972-1, das in meiner Kindheit einen bleibenden Eindruck hinterließ. Auf der hinteren, äußeren Umschlagseite war das Modell eines Aufzugs abgebildet - mit Stockwerks- und Richtungsanzeige, Schiebetüren, Ruftasten: das volle Programm. Zwei Jahre später erschien ein noch ausgefeilteres Aufzugs-Modell im fischertechnik-Industrieprogramm. Die Kästen und Teile meiner Kindheit reichten nie, um das Modell... Continue Reading →
Was aus den fischertechnik-Club-Nachrichten geworden ist.
fischertechnik-Fans in den besten Jahren werden sich an sie erinnern: die fischertechnik-Club-Nachrichten (hier als pdf-Scan zum Download), die von 1968 bis 1979 viermal jährlich erschienen - und jedesmal die Herzen junger fischertechniker höher schlagen ließen. Sie enthielten Modellfotos, Tipps & Tricks, Hintergrundwissen und gelegentlich eine Bauanleitung für ein "Clubmodell". Nach einigen Unterbrechungen nahm fischertechnik 1988... Continue Reading →
Welche LED-Displays man mit dem TX Controller ansteuern kann.
Das integrierte LC-Display des fischertechnik TX-Controllers lässt sich bei schlechten Lichtverhältnissen nur mühevoll ablesen, da es über keine Hintergrundbeleuchtung verfügt; auch die Schriftgröße erleichtert das Ablesen nicht. Und manchmal wünscht man sich die Anzeige an anderer Stelle des Modells als mitten auf dem Controller. Aber auch für diese Anforderung gibt es eine Lösung: I2C-Displays. Für... Continue Reading →
Wie fischertechnik Bewegung erkennt.
Als Kind hatte es mir der Elektronik-Kasten ec1 besonders angetan. Denn er enthielt eine Fotozelle - und die Grundschaltung einer Lichtschranke. Mit Spiegeln und Schleifkontakten ließ sich daraus eine veritable Alarmanlage konstruieren, die mein Allerheiligstes (was das auch immer gerade war) vor von mir unbemerkter Entweihung beschützte. Die Abhängigkeit von Lichteinfall und Helligkeitsveränderungen im Tagesverlauf... Continue Reading →
Wie man fischertechnik das Zeichnen beibringt.
Mitte der 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts - der PC feierte gerade seinen zweiten Geburtstag und telefoniert wurde noch mit Wählscheibe über die Deutsche Bundespost - waren Plotter etwas für einen Normalsterblichen Unerschwingliches. Im Zeitalter allgegenwärtiger Tablets und Laserdrucker sind sie inzwischen etwas für einen Normalsterblichen völlig Überflüssiges - aber damals war es die einzige... Continue Reading →
Wie fischertechnik die Modelleisenbahn ersetzt.
Modelleisenbahnen waren das Papi-Spielzeug der Generation meiner Eltern - die Kinder bekamen es (als Alibi) zu Weihnachten geschenkt, dann wurde heimlich aufgerüstet und allabendlich gebaut und rangiert. In den vergangenen 30 Jahren sind sie etwas aus der Mode gekommen, und Anbieter wie Trix, Fleischmann und Märklin gerieten zwischenzeitlich ins Trudeln. Dabei üben Modelleisenbahnen auch auf... Continue Reading →
Wie ein fischertechniker den Zauberwürfel (Rubik’s Cube) löst.
Der Zauberwürfel, erfunden vom Ungarn Erno Rubik (auch "Rubik's Cube" genannt), hat meine Generation fasziniert. 1980 auf den Markt gekommen, eroberte der Würfel in Windeseile die Kinderzimmer der Welt: Innerhalb von nur zwei Jahren wurden etwa 160 Millionen Exemplare verkauft. Er beschäftigte die Forschung ("Gods Number" - die Maximalzahl an erforderlichen Drehungen zur Lösung des... Continue Reading →
Wie wunderschön fischertechnik-Uhren sein können.
Mechanische Uhren gibt es seit etwa 1.000 Jahren - und dennoch haben sie kaum an Faszination eingebüßt. Trotz der Entwicklung der Funkuhr erziehlen mechanische (Armband-) Uhren astronomische Preise - nicht nur Antiquitäten, sondern auch neue Exemplare aus spezialisierten Manufakturen. Meist sind sie mit einem Glasboden ausgestattet, damit man das feinmechanische Zusammenspiel von Feder, Hemmung und... Continue Reading →
Wie man eine fischertechnik-Funkuhr baut.
Je länger man sich mit dem TX Controller beschäftigt, desto weniger vermisst man - für praktisch jeden fehlenden fischertechnik-Sensor gibt es ein passendes I2C-Pendant, und Mängel wie z.B. das kleine, unbeleuchtete LC-Display lassen sich ebenfalls kompensieren - z.B. durch ein beleuchtetes, I2C-fähiges 4x20-Zeichen-LC-Display. Das Einzige, was einem gelegentlich fehlt, ist eine (möglichst genaue) Uhr, denn... Continue Reading →
Wie sich mit fischertechnik die Position bestimmen lässt.
Eine der großartigsten technischen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte ist die Möglichkeit, die eigene Position zentimetergenau zu bestimmen. Um das zu erreichen, mussten Satelliten gebaut und im Weltall positioniert, Uhren von unglaublicher Genauigkeit konstruiert und kleinste Signalempfänger mit sensationeller Rechenleistung entwickelt werden. Diese Welt lässt sich mit fischertechnik erschließen. Dank des rasanten Siegeszugs von Navigationsgeräten gibt... Continue Reading →
Wie sich am TX Controller eine Kamera anschließen lässt.
Kaum zu glauben: Pünktlich zum Erscheinen des neuen fischertechnik TXT Controllers kommt die seit mehr als fünf Jahren versprochene TX-Kamera durch die Hintertür: Mit der Pixy CMUCam5 (entwickelt vom Spin-Off Charmed Labs der Carnegie Mellon University) gibt es jetzt eine Kamera mit I2C-Schnittstelle, die Objekte an ihrer Farbe erkennen kann. Sie überträgt nicht die Bilddaten... Continue Reading →
Wie man fischertechnik-Modelle mit einem Wii-Nunchuk steuert.
Hat einen das fischertechnik-Fieber einmal gepackt, landen die Daddel-Kisten bald unbeachtet in der Ecke. Aber halt - so schnell muss man die Investition nicht abschreiben - zumindest dann nicht, wenn man einen Wii-Nunchuk sein eigen nennt. Der Zusatz-"Steuerknüppel" der Spielekonsole kommuniziert nämlich mit der Wii über das I2C-Protokoll. Wie praktisch: das Protokoll versteht auch der... Continue Reading →
Wie man fischertechnik-Modelle via App steuert.
Angesichts der Geschwindigkeit, mit der Smartphones die Kinderzimmer erobern, konnte die fischertechnik-App nicht lange auf sich warten lassen - ein erster vertretbarer Rechtfertigungsgrund für die Beschaffung eines Smartphones... Seit dem 08.01.2014 ist Version 1.0 der RoboTXkey-App für Android (v3.0 oder höher) verfügbar, das die Steuerung von fischertechnik-Modellen über ein 3x3-Tastenfeld via Bluetooth ermöglicht. Es kann... Continue Reading →
Wo man fischertechnik-Bauanleitungen findet.
[Zuletzt aktualisiert am 31.12.2021] Zu jedem fischertechnik-Kasten wird eine Bauanleitung mitgeliefert. Bauanleitungen sind essentiell für Einsteigerkästen, denn sie helfen, das System fischertechnik kennen zu lernen - und wenn sie gut sind, verkürzen sie die Lernkurve. Bauanleitungen sind ebenfalls unausweichlich für Experimentierkästen, denn damit lassen sich die Experimente fehlerfrei nachvollziehen. Wer jedoch bereits glücklicher Besitzer einer... Continue Reading →
Wie fischertechnik in Mathe hilft.
Rechnen mit technischen Hilfsmitteln gab es schon lange vor Tablet und Smartphone. Der wahrscheinlich erste "Taschenrechner" der Welt ist der Abakus. Er ist seit über 3.000 Jahren in Gebrauch und unterstützt das Addieren, Subtrahieren und Multiplizieren von Zahlen in Stellenwertsystemen durch Kugeln auf horizontalen Stangen, die von einem (Holz-) Rahmen gehalten werden. Im Laufe der... Continue Reading →
Wie man einen 3D-Drucker mit fischertechnik baut.
3D-Drucker elektrisieren seit einigen Jahren die Fantasie von Bastlern. fischertechnik ist geradezu prädestiniert für die Konstruktion eines 3D-Druckers - gehörten doch schon vor über 20 Jahren ein Plotter und ein "Portal-Roboter" zu den Modellen der ersten fischertechnik-Computing-Kästen. Andreas Rozek hat bereits 2009 die Konstruktion eines fischertechnik-3D-Druckers - das Projekt "FTIStrap" - ausführlich im Web beschrieben,... Continue Reading →
Was andere bloggen.
Nicht leicht zu finden, aber doch zahlreich - Blogs zu fischertechnik. Hier ein paar Perlen: Ein begeisterter Bericht von Holger Hunger über die ansteckende fischertechnik-Begeisterung seiner Kinder... Andreas Rudolph beklagt in seinem Blog, dass wir zu wenig mit technischem Spielzeug wie fischertechnik spielen - obwohl dies nachweislich eine Voraussetzung für die Entwicklung von Kreativität (und... Continue Reading →
Wie man den TX programmiert.
Der Robo TX Controller wird mit der (ausgesprochen leistungsfähigen und nicht nur für Einsteiger sehr empfehlenswerten) grafischen Programmierumgebung RoboPro ausgeliefert. Sie erlaubt auch einen Offline-Betrieb, d.h. die Compilierung eines RoboPro-Programms zum Download und zur direkten Ausführung auf dem TX-Controller, wodurch die Ausführungsgeschwindigkeit des Programms erheblich steigt. Aber der Controller kann auch mit anderen Programmiersprachen genutzt... Continue Reading →
Wie man die Sensorenvielfalt erhöht.
Der aktuelle fischertechnik-Controller (Robo TX(T) Controller) wird mit acht sowohl digital (0-5 V) als auch analog (0-5 kOhm) nutzbaren Sensor-Eingängen, vier Motor-Ausgängen und vier Zähleranschlüssen geliefert. Dazu kommen - je nach Kasten - diverse Sensoren: digitale Spursensoren aus zwei nebeneinander liegenden Infrarot-Sensoren, mit denen ein (autonomer) Roboter entlang einer Linie navigiert werden kann. Farbsensoren, Ultraschall-Abstandssensoren,... Continue Reading →